DLRG begrüßt Südafrikanische Rettungsschwimmer

Austauschprojekt startet mit vier Vertretern aus Südafrika in Bad Nenndorf

Erstmalig werden in diesem Jahr beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste
(ZWRD-K) an den Stränden von Cuxhaven und Borkum professionelle
Rettungsschwimmer aus Südafrika tätig sein. Der Landesverband Niedersachsen der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) beteiligt sich an einem Projekt des LandesSportBundes (LSB) mit dem Namen „Eastern Cape“. Im Gegenzug werden Rettungsschwimmer aus Niedersachsen kommenden Winter in Südafrika Wasserrettungsdienst versehen.

Hans-Jürgen Müller, Präsident des DLRG Landesverbandes Niedersachsen, hat die Rettungsschwimmerinnen Sadie Niekerk und Courtney Peacock sowie die Rettungsschwimmer Laurence Gin und Luvuyo Nonzinyana Montag am Flughafen Hannover begrüßt und sie zur Geschäftsstelle des  Niedersächsischen Landesverbandes nach Bad Nenndorf begleitet.

Die jungen Menschen aus Südafrika werden im Juni zwei Wochen die Lebensretter der DLRG auf Borkum und eine Woche in Cuxhaven unterstützen. Vor dem Wachdienstbeginn zeigt Vizepräsident Jürgen Seiler den Gästen einige touristische Attraktionen sowie DLRG-Ortsgruppen. Am Ende ihres Aufenthaltes nehmen die Gäste aus Südafrika zusammen mit den Kaderathleten des Landesverbandes Niedersachsen an einem Wochenendlehrgang auf Norderney teil, um dann nach einem Tag in Bad Nenndorf und Hannover mit Besuch des LSB wieder den Rückflug anzutreten.

Diese erste Umsetzung des Projektes dient als Maßstab für den eventuellen Ausbau und Fortführung der Partnerschaft. In den folgenden Jahren könnte die Teilnehmerzahl erhöht und der ZWRD-K besonders in der Vorsaison unterstützt werden (Wintersaison in Südafrika). Die Gäste werden in die laufenden Aufgaben während des Wachdienstes voll einbezogen.
Dieses Projekt findet im Rahmen der Partnerschaft des Landes  Niedersachsen mit der Region Eastern Cape statt. Die Partnerschaft besteht seit dem Jahr 1995, seit dem Jahr 2006 gilt eine eigene  Kooperationsvereinbarung zwischen dem LandesSportBund Niedersachsen und dem dortigen Sportministerium.

Text: Mit freundlicher Genehmigung der Borkumer Zeitung.