Minister Pistorius: "Selfi mit einem Rettungsschwimmer"

Am 6. Juli bekam die DLRG auf Borkum spontanen Besuch aus der niedersächsischen Landespolitik. Innen- und Sportminister Boris Pistorius und die Landtagsabgeordnete Johanne Modder statteten, zusammen mit der neuen niedersächsischen DLRG-Vizepräsidentin, Sari Sieg, und unserem LV Arzt, Dr. med. Frank Streiber, der Insel einen Besuch ab und informierten sich vor Ort über die Arbeit der Rettungsschwimmer.

Besuch der Wachstation Nordbad

Der erste Teil des Treffens fand am Strand statt, hier standen die Rettungsschwimmer des zentralen Wasserrettungsdienstes im Mittelpunkt. Herr Pistorius ließ sich im persönlichen Gespräch die Arbeit und das eingesetzte Material der ehrenamtlichen Helfer vom Festland erklären. Neben zwei IRBs, Rettungsbrett, Kajak und Einsatz-Kfz war auch die "Remscheid", ein restauriertes Ruderrettungsboot aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts auf dem Strand zu bewundern. Ausführlich wurde die Handhabung des Materials erklärt und von den Einsatzkräften vorgeführt. Eine geplante Rettungsübung musste aufgrund eines gleichzeitig eintretenden Ernstfalles zwar vorzeitig abgebrochen werden, dennoch zeigte sich der Minister begeistert und sehr interessiert. So ließ es sich nicht nehmen, spontan, mit dem Bootsführer ein Selfie zu machen.

Kaffee und Kuchen im Middelhüsche

Nach einem kleinen Spaziergang über die Strandpromenade fand bei Kaffee und Kuchen der zweite Teil der Veranstaltung statt. Im Vereinsheim "Middelhüsche" berichteten Vorstand und Trainer der Ortsgruppe über das erfolgreiche Vereinsleben auf der Insel. Im Mittelpunkt standen hierbei vor allem die Themen Jugendarbeit und Flüchtlingshilfe. Die Anschaffung eines Fahrzeugs, für Materialtransporte und verschiedene Möglichkeiten der Kfz.-Beschaffung wurden erörtert. Ebenso die Einsatzmöglichkeiten des Ruderrettungsbootes Remscheid in der Jugendarbeit.  Aber auch die Events der Ortsgruppe, wie das Neujahrsbaden und Anschwimmen oder der "Kampf gegen die Gezeiten" kamen in dieser Runde nicht zu kurz. Insbesondere die großen logistischen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, wenn z.B. der Ausbilderstab mit über 100 Kindern die Insel für eine Freizeit verlassen will, wurden mit Stolz aber auch gespickt mit lustigen Anekdoten, erzählt.

In gemütlicher Runde wurden Geschichten, Sorgen und Erfahrungen ausgetauscht und so zog sich der Termin weit über den geplanten Zeitrahmen hinaus.